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Eichelbohrer
Eichelbohrer


Eichelbohrer
Der Eichelbohrer (Curculio glandium), engl. : Acorn weevil, wird auch als Gewöhnlicher Eichelbohrer bezeichnet. Ein wissenschaftliches Synonym ist Curculio venosus. Die Spezies zählt in der Ordnung der Käfer (Coleoptera), der Unterordnung Polyphaga, der Nebenordnung Cucujiformia und der Überfamilie Curculionidea zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Hier, in der Unterfamilie Curculioniae und dem Tribus Curculionini, gehört die Käferart zur Gattung Curculio. Der Eichelbohrer ist in der nördlichen Hemisphäre (Europa und Asien) überall dort verbreitet, wo Eichen wachsen (Laubholzzone). Er ist unterschiedlich häufig anzutreffen und wird in Nordeuropa seltener.
Eichelbohrer - Curculio glandium
Eichelbohrer - Curculio glandium
Eichelbohrer erreichen Körperlängen von 4 bis 9 mm. Ihre Färbung variiert zwischen rotbraun und gelblich-braun. Der Kopf der Käfer ist durch einem langen Rüssel verlängert, der bei den Weibchen der Körperlänge entspricht, bei den Männchen etwas kürzer ist. Aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes kann der Eichelbohrer mit seiner Schwesternart, dem Haselnussbohrer (Curculio nucum) verwechselt werden. Anhand seines etwas kleineren Körpers sowie der Größe der Fühlerkeule, die beim Haselnussbohrer doppelt so lang wie breit ist, während sie beim Eichelbohrer das dreifache ihrer Breite misst, ist eine Unterscheidung möglich.
Curculio glandium - Curculionidae
Curculio glandium - Curculionidae
Eichelbohrer leben im gesamten Verbreitungsgebiet der Eiche, wo sie von Mai bis August in Laubwäldern, Parks, oder manchmal auch in Gärten anzutreffen sind. Nach der Paarung suchen die befruchteten Weibchen zur Eiablage eine am Baum hängende unreife Eichel auf, die sie mit ihrem langen Rüssel anbohren. Sind sie tief genug zum Kern vorgedrungen, legen sie 1 bis 2, manchmal auch mehr Eier in das Innere der Eichel ab. Mit weiterem Wachstum und zunehmender Reife verschließt sich die Bohrung von außen. Etwa 2 Wochen später schlüpfen die Käferlarven aus den Eiern.
Rüsselkäfer - Eichelbohrer - Zeigt seine Flügel
Rüsselkäfer - Eichelbohrer - Zeigt seine Flügel
Die Eichelbohrer-Larven werden 9 bis 10 mm lang. Ihre Körper sind gelblich-weiß gefärbt und beinlos. Am rötlich-braunen Kopf fehlen die Augen. Die Larven fressen den Kern der Eichel aus. Im Herbst, wenn die geschädigte Eichel vom Baum fällt, bohren sich die Larven, die nun ihre volle Größe erreicht haben, einen Weg nach außen, und graben sich in den Boden, wo sie sich zur Überwinterung in etwa 250 mm Tiefe kleine Kammern errichten. Im kommenden Frühjahr verpuppen sich die Larven in ihren Kammern, um im Mai oder Juni als erwachsene Eichelbohrer die Puppe zu verlassen.
Curculio glandium in Rückenlage
Curculio glandium in Rückenlage
Curculio glandium richtet sich wieder auf
Curculio glandium richtet sich wieder auf

Curculio (Curculio) glandium
Deutsche NamenEichelbohrer, Gewöhnlicher Eichelbohrer, Gewöhnliche Eichelbohrer
Englische NamenAcorn weevil
NiederländischKleine eikelboorder
AutorMarsham, 1802
Vorkommen
Kontinente:

Eurasien
Europa
Nord-Europa (Britische Inseln (Vereinigtes Königreich (Großbritanien (England (Mittelland (Östlisches Mittelland (Leicestershire Grafschaft)))))), Deutschland (West-Deutschland (Nordrhein-Westfalen)), Skandinavien (Schweden, Dänemark), Fennoskandinavien (Finland)), West-Europa (Österreich, Frankreich, Schweiz, Beneluxländer (Belgien, Niederlande, Luxemburg)), Süd-Europa (Italien (Italiens Inseln (Sizilien, Sardinien), Norditalien, Süditalien), Iberische Halbinsel (Spanien)), Mitteleuropa (Polen, Tschechien (Mähren, Böhmen), Slowakei), Süd-Ost-Europa (Bulgarien, Griechenland, Jugoslawien (Kroatien, Mazedonien)), Ost-Europa (Weißrussland)
Asien
West-Asien (Naher Osten (Türkei))
Afrika
Nord-Afrika
Marokko


Ecoregionen: Paläarktis

Vorkommen durch Synonyme:
Curculio cinereus   Nord-Europa
LänderÖsterreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Marokko, Mazedonien, Niederlande, Polen, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Türkei, Tschechien, Vereinigtes Königreich, Weißrussland
Links und ReferenzenCurculio glandium in dyntaxa.se
Curculio glandium in Wikipedia (Englisch)

Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Eichelbohrer
2. Eichelbohrer - Curculio glandium
3. Curculio glandium - Curculionidae
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5. Curculio glandium in Rückenlage
6. Curculio glandium richtet sich wieder auf
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Rüsselkäfer - Curculionidae - Kopf - Weibchen - Rüssel - Größe - Gelblich - Langen
Quellen, Links und weitere Informationen
Eichelbohrer in Wikipedia
Eichelbohrer in der Insektenbox
Eichelbohrer in der Insektengalerie
Der BUND über den Eichelbohrer
Eichelbohrer in entomologie.de
Taxonomie
KlasseInsecta
Insekten, Kerbtiere, Kerfe, Freikiefler
UnterklassePterygota
Fluginsekten
TeilklasseNeoptera
Neuflügler
ÜberordnungHolometabola
Holometabolen Insekten
OrdnungColeoptera
Käfer
UnterordnungPolyphaga
TeilordnungCucujiformia
ÜberfamilieCurculionoidea
FamilieCurculionidae
Rüsselkäfer
UnterfamilieCurculioninae
TribusCurculionini
UntertribusCurculionina
GattungCurculio
UntergattungCurculio
Artglandium
Curculio glandium
AutorMarsham, 1802
 
Synonyme
Balaninus turbatus
Curculio anatolicus
Curculio cinereus
Curculio filirostris
Curculio hispanus
Curculio montivagus
Curculio tesellatus
Curculio turbatus
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